freiRaum
„freiRaum“ ist ein inklusives Tanztheaterprojekt von tanzZenit e. V. in Kooperation mit dem Werkstufenzentrum Mahlmannstraße und dem soziokulturellen Zentrum naTo e. V. Zwölf Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren entwickeln gemeinsam ein eigenes Tanztheaterstück und bringen es auf der Bühne der naTo zur Aufführung.
Im Mittelpunkt steht die Frage: Welche Freiräume erleben, vermissen oder wünschen sich junge Menschen mit geistiger Beeinträchtigung? Mit zeitgenössischem Tanz, Stimme, Gesang und Videoprojektionen erkunden die Jugendlichen Freiraum als körperlichen, sozialen und inneren Raum.
Unter professioneller künstlerischer Anleitung entwickeln die Teilnehmenden eigene Bewegungen, Szenen und musikalische Elemente. Dabei stehen ihre Ideen und Ausdrucksformen im Mittelpunkt. „freiRaum“ schafft einen Raum für Selbstbestimmung, Kreativität und Teilhabe und ermöglicht den Jugendlichen, sich selbstbewusst als Künstlerinnen und Künstler zu erleben.
Projektleitung: Sophia Rudolph-Rändler, Johanna Kecke, Alexandra Schmid
Fotos: Franziska Frenzel (Projekt (un)sichtbar)
Projektlaufzeit: 01.08.26 bis 31.07.2027
Bündnis: tanzZenit e.V., Schule Mahlmannstraße – das Werkstufenzentrum, naTo e.V.
Förderung: Kultur macht stark / Bundesministerium für Bildung und Forschung und ChanceTanz / Aktion Tanz – Bundesverband Tanz in Schulen und Gesellschaft e.V.
Hoch hinaus
“Hoch hinaus” ist ein inklusives Tanz- und Erlebnisprojekt zum Empowern von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung. Das Kinderbuch “Hedwig will hoch hinaus” von Kim Hillyard hat uns zu diesem Projekt inspiriert: Im Buch wird eine Geschichte über den Glauben an sich selbst erzählt und Kindern dabei Selbstvertrauen, Mut und Kraft gemacht, ihre eigenen Ziele zu meistern. Diese positive Bestärkung mit Herausforderungen umzugehen, ist eine wertvolle Erfahrung für unsere Projektteilnehmenden aus der Förderschule und dem Offenen Treff des Soziokulturellen Zentrums.
Unser Projekt wird auch 2026 wieder vom BKJ. e.V. und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt!
In diesem Jahr beschäftigen wir uns mit Krafttieren. Innere Stärke und Selbstvertrauen aufbauen und auch nach außen für alle sichtbar machen.
Projektleitung: Sophia Rudolph-Rändler, Johanna Kecke, Merlen Riedel
Fotos: Jens Straube
Projektlaufzeit: 20.01.25 bis 31.12.2026
Bündnis: tanzZenit e.V., Schule Thonberg, Mühlstraße 14 e.V.
Förderung: Kultur macht stark / Bundesministerium für Bildung und Forschung und Künste öffnen Welten / Bundesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V.
Von Tütenfischen und Tiefseeträumen
In diesem inklusiven Projekt kommen Schüler:innen aus einer Grundschule und einer Förderschule zusammen, um gemeinsam die Welt des Tanzes, der Musik und der Fantasie zu erkunden. Im Mittelpunkt steht die Begegnung und das gemeinsame Erleben – ohne Leistungsdruck, dafür mit viel Raum für Kreativität, Ausdruck und Kooperation.
Gemeinsam tauchen die Kinder in die faszinierende Welt der Meere und ihrer Lebewesen ein. Sie setzen sich mit der Problematik der Meeresverschmutzung auseinander, erfahren, welche Auswirkungen Plastik und Müll auf Ozeane und ihre Bewohner haben, und werden für die Verantwortung jedes Einzelnen im Umgang mit unserem Planeten sensibilisiert.
Künstlerisch gestaltet sich das Projekt durch Tanz und Musik, besonders durch die Arbeit am Klavier. Mit Hilfe von improvisatorischen Bewegungsübungen und elementaren Tanztechniken entstehen lebendige Szenen und Bilderwelten, die die Kinder aktiv mitentwickeln. Die musikalische Arbeit, begleitet von einer erfahrenen Pianistin, unterstützt die Atmosphäre und verleiht den Aufführungen Tiefe und Ausdruckskraft.
Neben der künstlerischen Umsetzung fördert das Projekt soziale Kompetenzen wie Teamgeist, Empathie und gegenseitige Wertschätzung. Gleichzeitig ermutigt es die Kinder, sich kreativ mit gesellschaftlich relevanten Themen auseinanderzusetzen, Verantwortung zu übernehmen und Ideen für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen zu entwickeln.
Zum Abschluss wird ein gemeinsames Bühnenstück erarbeitet, das im Sommer 2027 in der Peterskirche aufgeführt wird – ein inklusives Erlebnis, das Tanz, Musik, Umweltbewusstsein und Gemeinschaft auf besondere Weise verbindet.
Projektleitung: Sophia Rudolph-Rändler, Johanna Kecke, Lilian Hermes
Projektlaufzeit: 01.02.26 bis 31.07.2027
Bündnis: tanzZenit e.V., Evangelisches Schulzentrum Leipzig, Werner-Vogel-Schulzentrum
Förderung: Kultur macht stark / Bundesministerium für Bildung und Forschung und ChanceTanz / Aktion Tanz – Bundesverband Tanz in Schulen und Gesellschaft e.V.
„HandSpiel“ – wenn Hände erzählen und Bewegung zur Sprache wird
Im Projekt „HandSpiel“ entwickeln Kinder und Jugendliche der 1. bis 10. Klasse mit Hörschädigung oder besonderem Förderbedarf über zehn Monate gemeinsam ein Tanztheaterstück.
Im Mittelpunkt stehen unsere Hände: Sie können sprechen, erzählen, berühren und tanzen. Sie verbinden Bewegung, Ausdruck und Kommunikation. In „HandSpiel“ treffen deshalb Tanz, Gebärdensprache, Körpersprache und Mimik aufeinander. Tanz wird zur sichtbaren Sprache und Gebärden werden zu Bewegung.
Die vielfältigen Ausdrucksformen und unterschiedlichen Voraussetzungen der Teilnehmenden bilden die Grundlage des kreativen Prozesses. Die Kinder und Jugendlichen bringen eigene Ideen ein, wählen Musik und Bewegungen mit aus und entwickeln gemeinsam Choreografien. So entsteht ein Stück, in dem ihre individuellen Ausdrucksmöglichkeiten sichtbar und wertvoll werden.
In Kooperation mit dem Förderzentrum Samuel Heinicke und dem Stadtteilzentrum Mühlstraße 14 e. V. schafft „HandSpiel“ Begegnungen zwischen Menschen mit unterschiedlichen Wahrnehmungs- und Kommunikationsformen. Am Ende steht eine öffentliche Aufführung, die zeigt, wie vielfältig Verständigung sein kann – auf der Bühne und darüber hinaus.
Projektleitung: Sophia Rudolph-Rändler, Johanna Kecke
Projektlaufzeit: 01.09.26 bis 31.07.2027
Bündnis: tanzZenit e.V., Sächsisches Landesschule mit dem Förderschwerpunkt Hören – Förderzentrum Samuel Heinicke, Soziokulturelles Stadtteilzentrum Mühlstraße 14 e.V.
Förderung: Kultur macht stark / Bundesministerium für Bildung und Forschung und ChanceTanz / Aktion Tanz – Bundesverband Tanz in Schulen und Gesellschaft e.V.
Die Rechthaber
Seit 2024 setzen sich Kinder im Projekt „Die Rechthaber“ kreativ und aus unterschiedlichen künstlerischen Perspektiven mit ihren Rechten auseinander.
Kinderrechte werden nicht nur besprochen, sondern mit Tanz, Bewegung, Bildender Kunst und interaktiven Formaten erforscht und erlebbar gemacht. Seit Projektbeginn sind Collagen, zwei Tanzstücke sowie eine interaktive Ausstellung von und für Kinder entstanden. Die Kinder bringen dabei ihre eigenen Gedanken, Erfahrungen und Ideen ein und gestalten die künstlerischen Ergebnisse aktiv mit.
Im Mittelpunkt stehen Fragen, die Kinder unmittelbar betreffen: Welche Rechte habe ich? Was bedeuten Freiheit und Selbstbestimmung? Wann werde ich gehört? Und was können wir tun, wenn Kinderrechte nicht respektiert werden?
Mit Fantasie, Bewegung und einer großen Portion Mut werden so auch komplexe Themen zugänglich. Die Kinder erleben, dass ihre Perspektiven zählen und dass sie selbst etwas zu sagen und zu gestalten haben.
Die kontinuierliche Projektarbeit von „Die Rechthaber“ wird bis Ende Dezember 2026 fortgeführt und eröffnet den Kindern immer wieder neue künstlerische Zugänge zum Thema Kinderrechte.
Projektleitung: Sophia Rudolph-Rändler, Johanna Kecke, Marlen Riedel
Fotos: Thomas Bär
Projektlaufzeit: 03.01.24 bis 31.12.2026
Bündnis: tanzZenit e.V., Hort der Regine-Heinecke-Schule (ehemals 157. GS Leipzig), Neues Schauspiel Leipzig
Förderung: Kultur macht stark / Bundesministerium für Bildung und Forschung und Künste öffnen Welten / Bundesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V.
„Kultur Kollaborateure!“
Der tanzZenit e.V. und das Werner-Vogel-Schulzentrum sind seit 2023 Partner im Programm „Kultur Kollaborateure!“ – einer Projektförderung zur kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen in Bildungseinrichtungen der Stadt Leipzig.
2026 gehen wir bereits im vierten Jahr in Folge gemeinsam auf künstlerische Entdeckungsreise. Im November finden wieder zwei Projektwochen mit Schülerinnen und Schülern des Werner-Vogel-Schulzentrums statt.
Diesmal dreht sich alles um das Thema Angst: Was macht uns Angst? Wovor haben eigentlich Erwachsene Angst? Warum ist Angst manchmal wichtig? Und was kann uns helfen, mit ihr umzugehen oder sie zu überwinden?
Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern wollen wir diesen Fragen auf kreative und spielerische Weise nachgehen. Mit den Mitteln von Tanz, Bewegung, Theater und künstlerischem Gestalten erforschen wir unterschiedliche Formen von Angst und suchen nach eigenen Bildern, Geschichten und Strategien für Mut und Stärke.
Seit Beginn unserer Kooperation im Jahr 2023 sind so jedes Jahr neue künstlerische Begegnungsräume entstanden, in denen die Ideen und Perspektiven der Kinder und Jugendlichen im Mittelpunkt stehen. Wir freuen uns auf die nächsten beiden Projektwochen im November 2026!
Das Programm „Kultur Kollaborateure!“ wird gefördert durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus sowie das Kulturamt der Stadt Leipzig.
Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.





















