Von Tütenfischen und Tiefseeträumen
In diesem inklusiven Projekt kommen Schüler:innen aus einer Grundschule und einer Förderschule zusammen, um gemeinsam die Welt des Tanzes, der Musik und der Fantasie zu erkunden. Im Mittelpunkt steht die Begegnung und das gemeinsame Erleben – ohne Leistungsdruck, dafür mit viel Raum für Kreativität, Ausdruck und Kooperation.
Gemeinsam tauchen die Kinder in die faszinierende Welt der Meere und ihrer Lebewesen ein. Sie setzen sich mit der Problematik der Meeresverschmutzung auseinander, erfahren, welche Auswirkungen Plastik und Müll auf Ozeane und ihre Bewohner haben, und werden für die Verantwortung jedes Einzelnen im Umgang mit unserem Planeten sensibilisiert.
Künstlerisch gestaltet sich das Projekt durch Tanz und Musik, besonders durch die Arbeit am Klavier. Mit Hilfe von improvisatorischen Bewegungsübungen und elementaren Tanztechniken entstehen lebendige Szenen und Bilderwelten, die die Kinder aktiv mitentwickeln. Die musikalische Arbeit, begleitet von einer erfahrenen Pianistin, unterstützt die Atmosphäre und verleiht den Aufführungen Tiefe und Ausdruckskraft.
Neben der künstlerischen Umsetzung fördert das Projekt soziale Kompetenzen wie Teamgeist, Empathie und gegenseitige Wertschätzung. Gleichzeitig ermutigt es die Kinder, sich kreativ mit gesellschaftlich relevanten Themen auseinanderzusetzen, Verantwortung zu übernehmen und Ideen für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen zu entwickeln.
Zum Abschluss wird ein gemeinsames Bühnenstück erarbeitet, das im Sommer 2027 in der Peterskirche aufgeführt wird – ein inklusives Erlebnis, das Tanz, Musik, Umweltbewusstsein und Gemeinschaft auf besondere Weise verbindet.
Projektleitung: Sophia Rudolph-Rändler, Johanna Kecke, Lilian Hermes
Projektlaufzeit: 01.02.26 bis 31.07.2027
Bündnis: tanzZenit e.V., Evangelisches Schulzentrum Leipzig, Werner-Vogel-Schulzentrum
Förderung: Kultur macht stark / Bundesministerium für Bildung und Forschung und ChanceTanz / Aktion Tanz – Bundesverband Tanz in Schulen und Gesellschaft e.V.
(un)sichtbar
Das Tanzprojekt „(un)sichtbar“ widmet sich der Frage, wie Menschen mit Beeinträchtigung in unseren Sozialräumen wahrgenommen werden: zwischen Aufmerksamkeit und Übersehenwerden, zwischen Neugier und echter Teilhabe. Das Tanzstück, das am 28. Mai auf der Bühne der naTo Premiere feiert, ist der zweite Teil eines Kooperationsprojekts von tanzZenit e.V., dem Werkstufenzentrum Mahlmannstraße und der naTo. Schülerinnen und Schüler der 1. bis 3. Werkstufe entwickeln dabei in partizipativer künstlerischer Arbeitsweise ihr eigenes Tanzstück.
Der Weg auf die Bühne begann bereits draußen im Stadtraum. Die Teilnehmenden erkundeten Orte in ihrem Umfeld – Orte, an denen sie lernen, arbeiten oder ihre Freizeit verbringen. Sie stellten sich selbst und ihre Perspektiven vor und machten sichtbar, was sonst oft unbeachtet bleibt. Dort entstanden kleine tänzerische und kreative Interventionen – Momente, in denen sich die Teilnehmenden bewusst sichtbar machten. Die Begegnungen wurden filmisch festgehalten und sind im Rahmen eines geführten Spaziergangs über QR-Codes weiterhin abrufbar.
Jetzt richtet sich der Blick auf die Bühne. Im Tanzstück „(un)sichtbar“ werden Erfahrungen von Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit körperlich erzählt. Wie fühlt es sich an, angeschaut zu werden? Wann fühlt man sich übersehen? Wie kann man Teil einer Gemeinschaft sein, ohne zum Objekt der Neugier zu werden? Zwischen Sichtbarkeit und Rückzug, Selbstbewusstsein und Verletzlichkeit entsteht ein Tanzstück, der eines deutlich macht: Menschen mit Beeinträchtigung wollen gesehen werden – nicht angestarrt, sondern selbstverständlich wahrgenommen.
Denn am Ende bleibt ein gemeinsamer Wunsch: sichtbar zu sein. Gleichberechtigt. Als selbstverständlicher Teil unserer Gesellschaft.
Premiere 28.05.26 – 10:30 Uhr naTo Leipzig
2. Vorstellung 29.05.26 – 10:30 Uhr naTo Leipzig
Projektleitung: Sophia Rudolph-Rändler, Johanna Kecke, Nina M. Föhr, Alexandra Schmid
Projektlaufzeit: 01.08.24 bis 31.08.2026
Bündnis: tanzZenit e.V., Schule Mahlmannstraße – das Werkstufenzentrum, naTo e.V.
Förderung: Kultur macht stark / Bundesministerium für Bildung und Forschung und ChanceTanz / Aktion Tanz – Bundesverband Tanz in Schulen und Gesellschaft e.V.
Die Rechthaber
Seit 2024 besteht die Kooperation zwischen dem Hort der Regine-Heinecke-Schule und dem neuen Schauspiel Leipzig im Projekt „Die Rechthaber“. Gemeinsam setzen sich Kinder hier kreativ mit dem Thema Kinderrechte auseinander. In den vergangenen zwei Jahren sind bereits Collagen zum Thema Kinderrechte, ein Tanzstück sowie eine interaktive Ausstellung entstanden.
Nun folgt ein neues Tanzstück, das in Zusammenarbeit mit tanzZenit entwickelt wird. Kinder der 2. bis 4. Klasse erarbeiten dabei in partizipativer Projektarbeit ihre eigene Choreografie:
„Zwei Kinder entdecken ein geheimnisvolles Buch mit dem Titel „Die Rechthaber“. Kaum beginnen sie darin zu lesen, erwacht die Geschichte zum Leben. Sie führt in eine Welt voller fröhlich spielender Kinder – bis zwei knausrige, schlecht gelaunte Nachbarn auftauchen und den Kindern ihren Ball wegnehmen.
Entschlossen, den Ball zurückzuholen, schleichen sich die Kinder in die geheime Werkstatt der Nachbarn. Doch dort erwartet sie eine schockierende Entdeckung: Aus ganz normalen Kindern werden Spieluhrenfiguren gemacht. Ihrer Rechte beraubt, verwandeln sie sich in mechanische Puppen, die nur noch stumm und gehorsam nach den Befehlen der fiesen Nachbarn funktionieren.
Der Versuch den Ball zu retten misslingt – und bald geraten auch die mutigen Kinder selbst in die Hände der Fieslinge. Werden sie ebenfalls zu Puppen gemacht? Gibt es einen Weg, die gefangenen Kinder zu befreien und ihre Rechte zurückzugewinnen? Und was geschieht am Ende mit den Fieslingen?“
Mit viel Bewegung, Fantasie und einer großen Portion Mut erzählen die jungen Tänzerinnen und Tänzer eine Geschichte über Freiheit, Selbstbestimmung und das Recht von Kindern, gehört zu werden. Das Tanzstück macht Kinderrechte auf eindrucksvolle Weise sichtbar, fühlbar und erlebbar.
Premiere: 12.06.26 – 10 Uhr Neues Schauspiel Leipzig
2. Vorstellung: 13.06.26 – 10 Uhr Neues Schauspiel Leipzig
Der Eintritt ist kostenfrei – wir bitten um Ticketreservierung unter: info@tanzzenit.de
Projektleitung: Sophia Rudolph-Rändler, Johanna Kecke, Marlen Riedel
Projektlaufzeit: 03.01.24 bis 31.12.2026
Bündnis: tanzZenit e.V., Hort der Regine-Heinecke-Schule (ehemals 157. GS Leipzig), Neues Schauspiel Leipzig
Förderung: Kultur macht stark / Bundesministerium für Bildung und Forschung und Künste öffnen Welten / Bundesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V.
Hoch hinaus
“Hoch hinaus” ist ein inklusives Tanz- und Erlebnisprojekt zum Empowern von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung. Das Kinderbuch “Hedwig will hoch hinaus” von Kim Hillyard hat uns zu diesem Projekt inspiriert: Im Buch wird eine Geschichte über den Glauben an sich selbst erzählt und Kindern dabei Selbstvertrauen, Mut und Kraft gemacht, ihre eigenen Ziele zu meistern. Diese positive Bestärkung mit Herausforderungen umzugehen, ist eine wertvolle Erfahrung für unsere Projektteilnehmenden aus der Förderschule und dem Offenen Treff des Soziokulturellen Zentrums.
Es geht weiter: Unser Projekt wird auch 2026 weiter vom BKJ. e.V. und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt!
Projektleitung: Sophia Rudolph-Rändler, Johanna Kecke, Merlen Riedel
Projektlaufzeit: 20.01.25 bis 31.12.2026
Bündnis: tanzZenit e.V., Schule Thonberg, Mühlstraße 14 e.V.
Förderung: Kultur macht stark / Bundesministerium für Bildung und Forschung und Künste öffnen Welten / Bundesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V.
„Kultur Kollaborateure!“
Der tanzZenit e.V. und das Werner-Vogel-Schulzentrum sind seit 2023 Partner im Programm „Kultur Kollaborateure!“ – einer Projektförderung zur kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen in Bildungseinrichtungen der Stadt Leipzig.
Auch in diesem Jahr werden wir wieder mit Schülerinnen und Schülern der Grundschule und der Mittelstufe auf eine künstlerische Entdeckungsreise gehen. 5 Minuten sind mal ganz kurz und fliegen nur so vorbei, manchmal sind sie aber auch ganz lang und ziehen sich wie Kaugummi. Welche Erfahrungen und Erlebnisse die Schülerinnen und Schüler mit 5 Minuten verbinden, werden wir in zwei Projektwochen ergründen.
In der ersten und zweiten Förderrunde “Kultur Kollaborateure!” haben insgesamt 116 Kinder und Jugendliche erfolgreich am Projekt teilgenommen. Wir freuen uns auf November 2025!
Das Programm „Kultur Kollaborateure!“ wird gefördert durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus sowie das Kulturamt der Stadt Leipzig.
Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.
BalanceAct – Mädchen zwischen Tanz und Zirkus
Das Projekt “BalanceAct – Mädchen zwischen Tanz und Zirkus” richtet sich an alle Mädchen zwischen 10 und 16 Jahren. Über das Jahr hinweg könnt ihr an verschiedenen Workshops oder auch an den Ferienfahrten teilnehmen. Zum Abschluss wird es eine gemeinsame Aufführung geben.
Anmeldung und weitere Informationen: https://www.artistik-schulprojekt.de/lebenskuenste/#/ oder https://evolumia.de/
Die Angebote sind aufgrund einer Förderung über Zirkus gestaltet Vielfalt im Rahmen des Bundesprogramms “Kultur macht stark” des Bundesministeriums für Bildung und Forschung kostenfrei. “BalanceAct – Mädchen zwischen Tanz und Zirkus” ist eine Kooperation von Artistik Schulprojekt e.V., FAIRbund Leipzig e.V und tanzZenit e.V.
Laufzeit: 01.01.2026 – 31.07.2026
Formate:
- Tanz & Improvisation (Workshop, 2 Tage)
- Tanz-Akrobatik & Hula Hoop (Workshop, 1 Tag)
- Osterferiencamp (Zirkustage mit Übernachtung, 6 Tage)
- Impro & Zeitgenössischer Tanz (Workshop, 1 Tag)
- Bauchtanz & Rollenspiele (Workshop, 1 Tag)
- Aufführungswochenende (Generalprobe + Aufführung, 2 Tage)





















